InStaff Logo (Druckversion)

Kurzfristige Beschäftigung: Lohnsteuer, Sozialversicherung, etc.

Lohnsteuer (inkl. Brutto-Netto-Rechner) und weitere Informationen zur Kurzfristigen Beschäftigung für Schüler, Studenten, etc.

Die Kurzfristige Beschäftigung ist ein befristetes Arbeitsverhältnis, welches vom Gesetzgeber für saisonale Arbeiten geschaffen wurde. Ein Arbeitnehmer darf pro Jahr höchstens 70 Tage als Kurzfristig Beschäftigter arbeiten und darf diese Tätigkeiten nicht berufsmäßig durchführen. Das Arbeitsverhältnis ist optimal geeignet um als Student, Schüler, Auszubildender oder nebem dem Vollzeit bzw. Teilzeit Job etwas hinzuzuverdienen. Da es ein befristetes Arbeitsverhältnis ist, muss der Arbeitsvertrag zur Kurzfristigen Beschäftigung einen Befristungsgrund enthalten.

Der Hauptvorteil der Kurzfristigen Beschäftigung liegt darin, dass keine Sozialabgaben anfallen, also keine Krankenversicherung, Rentenversicherung, etc. gezahlt werden muss. Das Einkommen ist aber nicht steuerfrei, stattdessen arbeitet der Arbeitnehmer regulär auf Lohnsteuerkarte und muss Lohnsteuer abführen. Sollte eine Kurzfristige Beschäftigung "auf Rechnung" bzw. über Gewerbeschein abgerechnet werden, so handelt es sich um Scheinselbstständigkeit.

Lohnsteuer bei der Kurzfristigen Beschäftigung


Bei der Kurzfristigen Beschäftigung muss der Arbeitnehmer regulär Lohnsteuer zahlen. Der Lohnsteuervorabzug, also die Lohnsteuer die der Arbeitgeber vom Gehalt abziehen und an das Finanzamt abführen muss, liegt meist bei der tageweis 10 % bis 30 % des Bruttolohns. Ein Großteil (ggf. sogar der gesamte Teil) dieser monatlich abgeführten Lohnsteuer kann aber Ende des Jahres im Rahmen der Einkommensteuer Erklärung wieder vom Finanzamt zurückgeholt werden.

Brutto-Netto-Rechner für die Lohnsteuer

Tage
Optionale Angabe für die Steuer Rückerstattung am Ende des Jahres

wird dem Arbeitnehmer ausgezahlt




wird an das Finanzamt abgeführt
wird durch die Einkommensteuer Eklärung am Ende des Jahres vom Finanzamt zurück erstattet

Kurze Erklärung zur Lohnsteuer Berechnung

Der Steuersatz in Deutschland ist progressiv und hängt vom Jahreseinkommen ab - je höher das Jahreseinkommen, desto höher der Steuersatz. Bei einer Kurzfristigen Beschäftigung wird das Jahreseinkommen geschätzt indem das pro Tag verdiente Geld auf 360 Tage pro Jahr hochgerechnet wird. Damit kommt der Arbeitnehmer auf ein sehr hohes geschätztes Jahreseinkommen und damit auf einen sehr hohen Steuersatz.

Da man eine Kurzfristige Beschäftigung aber nur wenige Tage pro Jahr durchführt, wird das tatsächliche Jahreseinkommen wesentlich geringer sein, insbesondere bei Studenten und Auszubildenden. Deswegen sollte der Arbeitnehmer am Ende des Jahres eine Steuererklärung machen, denn dabei wird die Steuerlast anhand des tatsächliches Jahresverdienst berechnet. Er erhält dann einen Großteil der gezahlten Lohnsteuer zurück bzw. bei einem Jahreseinkommen unterhalb von 9.000 € erhält er sogar die gesamte gezahlte Lohnsteuer wieder.

Ausführliche Erklärung zur Lohnsteuer Berechnung (optional)

Rechenweg für den Lohnsteuervorabzug

Das Gehalt pro Tag liegt bei €, dies entspricht einem potentiellem Jahresgehalt (bei 360 Arbeitstagen pro Jahr) von €. Aufgrund der Lohnsteuerklasse werden insgesamt Freibeträge in Höhe von € gewährt, womit das zu versteuernde Jahreseinkommen bei € liegt. Nach Einkommensteuer Tabelle liegt die Steuerlast für so ein Jahreseinkommen bei €, dies entspricht einer Steuerquote von %. Diese Steuerquote wird nun auf den ursprünglichen Verdienst in Höhe von € angerechnet, so dass € Lohnsteuer gezahlt werden müssen. Auf die Lohnsteuer wird der Solidaritätszuschlag (immer 5,5 % der Lohnsteuer) in Höhe von € sowie Kirchensteuer ( % der Lohnsteuer) in Höhe von € aufgeschlagen. Der gesamte Lohnsteuervorabzug (Lohnsteuer + Kirchensteuer + Solidaritätszuschlag) liegt damit bei € und muss vom Arbeitgeber im Namen des Arbeitnehmers an das Finanzamt abgeführt werden. Der ausgezahlte Netto-Lohn für diesen Monat beträgt dann €.

Berechnung der Steuer Rückerstattung am Ende des Jahres

Für die tatsächliche Steuerlast ist aber das tatsächliche Jahreseinkommen relevant, welches in dieser Annahme bei insgesamt € liegt ( € Einsatzlohn + € sonstiges Jahreseinkommen). Für dieses Jahreseinkommen gibt es eine Steuerlast von € bzw. eine Steuerquote von %. Diese tatsächliche Steuerquote gilt für alle Arbeitsverhältnisse des Jahres und damit auch für den Einsatz für den ursprünglich eine Steuerquote von % abgeführt wurde. Durch die Einkommensteuer Erklärung am Ende des Jahres erhält der Arbeitnehmer somit eine Rückerstattung vom Finanzamt in Höhe von € für den Einsatz. Die Rückerstattung für diesen einen Jobeinsatz wird in der Einkommensteuer Erklärung nicht seperat gelistet, sondern mit allen anderen Erstattungen desselben Jahres zusammengerechnet. Die tatsächliche Rückerstattung liegt meist weitaus höher, so dass sich der Aufwand für die Einkommensteuer Erklärung in jedem Fall lohnt.

Hinweise zur Lohnsteuerklasse bei der Kurzfristigen Beschäftigung

Der Lohnsteuer Rechner berechnet den Lohnsteuervorabzug für ein kurzfristiges Beschäftigungsverhältnis, welches tagesweise versteuert wird. Es werden nur die Steuerklasse 1 & 6 (Steuerklasse I & Steuerklasse VI) berücksichtigt, welche typischerweise für Schüler, Studenten & Auszubildende relevant sind (die Steuerklasse 2 bis 5 sind für Verheiratete / Alleinerziehende). Es gibt zwar auch die Möglichkeit die Lohnsteuer für Kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse mit 25 % zu pauschalisieren, aber dies ist nur in Ausnahmefällen möglich und steuerlich ungünstiger für den Arbeitnehmer. Alle Angaben sind ohne Gewähr und dienen nur als ungefähre Schätzung.

Keine Sozialversicherungsbeiträge - aber Umlage 1, 2 & 3


Bei der Kurzfristigen Beschäftigung müssen keine Sozialversicherungs Abgaben gezahlt werden. Das heißt, weder Arbeitnehmer noch Arbeitgeber müssen in die Rentenversicherung, Pflegeversicherung, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung oder Unfallversicherung einzahlen. Damit hat der Arbeitgeber geringere Lohnkosten und gleichzeitig erhält der Arbeitnehmer mehr Nettolohn von seinem Bruttogehalt ausgezahlt, als dies bei einer regulären Beschäftigung der Fall wäre.

Der Arbeitgeber muss aber zusätzlich zum Gehalt die Umlagen U1, U2 und U3 zahlen, die insgesamt ca. 1,45 % des Bruttolohns ausmachen:

Umlage 1 (Entgeldfortzahlung im Krankheitsfall): 1 %

Umlage 2 (Mutterschutz Ausgleich): 0,3 %

Umlage 3 (Insolvenzgeldumlage): 0,15 %

Berufsmäßigkeit bei der Kurzfristigen Beschäftigung


Die Kurzfristige Beschäftigung ist vom Gesetzgeber für saisonale Arbeiten geschaffen worden, die man neben seinem "echten" Beruf temporär durchführt. Man muss also hauptberuflich einen Vollzeit Job, Teilzeit Job oder eine Selbstständige Tätigkeit durchführen. Als Beruf gilt dabei zusätzlich der Status als Student, Schüler oder Rentner und auch als Auszubildender bzw. während der Ausbildung darf man eine Kurzfristige Beschäftigung ausführen.

Man darf aber nicht arbeitssuchend, ausbildungssuchend oder in Elternzeit sein, denn der Gesetzgeber geht in diesem Fall davon aus, dass man die Kurzfristige Beschäftigung berufsmäßig ausführt. Dazu im Folgenden eine kurze Übersicht, wer als Kurzfristig Beschäftigter arbeiten darf und wer nicht.

Kurzfristige Beschäftigung erlaubt

  • Schüler
  • Studenten
  • Auszubildende
  • zwischen Schule und Studium
  • Hausfrauen / Hausmänner
  • Vollzeit / Halbzeit Arbeitnehmer
  • Zusätzlich zu anderen Minijobs
  • Selbstständige (*)

Kurzfristige Beschäftigung NICHT erlaubt

  • Arbeitslos bzw. arbeitssuchend gemeldet
  • Während der Elternzeit
  • Zwischen Schule und Ausbildung
  • Zwischen Ausbildung und Studium
  • Zwischen Studium und Arbeit
  • Bereits mehr als 70 Tage im aktuellen Jahr als kurzfristig Beschäftigter gearbeitet

Hinweis für Selbstständige: Sollten Sie als Selbstständiger arbeiten und in dieser Rolle auch Ihre Krankenversicherung zahlen, so gilt ihre Selbstständige Tätigkeit als Beruf und Sie können nebenher einen Job als Kurzfristig Beschäftigter durchführen.

70 Tage Regelung bei der kurzfristigen Beschäftigung


Bis zum Jahr 2014 galt, dass ein Arbeitnehmer pro Jahr höchstens 50 Tage eine Kurzfristige Beschäftigung ausführen darf. Mit Einführung des Mindestlohns ab dem 1. Januar 2015 wurde jedoch die Höchstgrenze auf 70 Tage pro Jahr ausgeweitet und diese Höchstgrenze gilt nun vier Jahre, also bis zum 31. Dezember 2018.

Das heißt jede Person in Deutschland darf nun pro Kalenderjahr 70 Tage als Kurzfristig Beschäftigter arbeiten. Es können auch mehrere Kurzfristige Beschäftigungen aufgenommen werden, aber die Dauer all dieser Arbeitsverhältnisse darf pro Kalenderjahr die 70 Tage nicht überschreiten. Sollte im Rahmen einer Beschäftigung diese Grenze überschritten werden, so handelt es sich ab diesem Arbeitsverhältnis nicht mehr um eine Kurzfristige Beschäftigung und es fallen für diesen Job regulär Sozialversicherungsbeiträge an.

Sonstige Aushilfsjobs im Rahmen eines Minijobs, Midjobs, Werkstudententätigkeiten, etc. werden nicht hinzugerechnet, da es sich bei diesen nicht um eine Kurzfristige Beschäftigung handelt. Das heißt, dass zum Beispiel ein Student regulär mehrere Monate als Werkstudent oder Minijobber arbeiten kann und zusätzlich 70 Tage pro Kalenderjahr eine oder mehrere Kurzfristige Beschäftigungen ausführen darf.

Zusätzlich zu der 70 Tage Regel gilt die 3 Monats Regelung. Ein Arbeitnehmer darf nämlich bei einer 5-Tage Woche im Rahmen einer Kurzfristigen Beschäftigung maximal 3 Monate angestellt sein. Sollte die Anstellung länger als 3 Monate gehen, so handelt es sich NICHT mehr um eine Kurzfristige Beschäftigung, unabhängig davon ob die 70 Tage überschritten wurden oder nicht.

Kurzfristige vs. geringfügig entlohnte Beschäftigung


Die Kurzfristige Beschäftigung sollte nicht verwechselt werden mit der geringfügig entlohnten Beschäftigung, also dem "450-Euro-Minijob". Bei beiden Arbeitsverhältnissen handelt es sich zwar um eine geringfügige Beschäftigung, aber sie haben erhebliche Unterschiede:

1.) Bei der geringfügig entlohnten Beschäftigung (bzw. "450-Euro-Minijob"), handelt sich um Jobs bei denen der Arbeitnehmer pro Monat nicht mehr also 450 Euro (früher 400 Euro) verdient.

2.) Bei der kurzfristigen Beschäftigung (bzw. "Saison Arbeit"), handelt sich um Jobs die ein Arbeitnehmer maximal 70 Tage pro Jahr und nicht berufsmäßig ausüben darf.

Geringfügig entlohnte Beschäftigung
("450-Euro-Minijob")
Kurzfristige Beschäftigung
("Saison-Arbeit")
Reguläre Beschäftigung
(z.B. Teilzeit oder Vollzeit)
Einkommens Limit max. 450 € / Monat - -
Arbeits Limit - max. 70 Tage / Jahr -
Rechtliche Einschränkung - nicht berufsmäßig -
Arbeitgeber Abgaben 28,99 %
Krankenversicherung + Rentenversicherung + Umlagen U1, U2, U3
1,45 %
Umlagen U1, U2, U3
ca. 21 %
Kranken-, Renten-, Pflege-, Arbeitslosen- & Unfallversicherung + Umlagen U1, U2, U3
Arbeitnehmer Abgaben 3,9 %
für Rentenversicherung, Befreiung möglich
- ca. 20 %
Kranken-, Renten-, Pflege-, Arbeitslosenversicherung
Lohnsteuer 2 %
2 % Pauschalsteuer wird vom AG getragen
nach Steuerkarte nach Steuerkarte
Einschränkungen für Privathaushalte die Minijobber beschäftigen gelten andere Steuersätze bei einem Gehalt von max. 62 € pro Tag können andere Steuersätze geltend gemacht werden -

Lohnsteuerklasse wählen bei Minijob & Kurzfristiger Beschäftigung


Sollte ein Arbeitnehmer eine geringfügige Beschäftigung als Minijobber durchführen (z.B. Aushilfe im Supermarkt an Werktagen), darf er im gleichen Monat auch als Kurzfristig Beschäftigter arbeiten (z.B. am Wochenende bei einem Event aushelfen).

Als Arbeitnehmer kann man aber pro Monat nur bei einem Job auf Lohnsteuerklasse 1 arbeiten (bzw. Steuerklasse 2,3,4 oder 5 bei Alleinerziehenden / Ehepartnern). Alle anderen Jobs werden automatisch auf Lohnsteuerklasse 6 abgerechnet und bei diesen hat man keine entsprechenden Freibeträge mehr. Es empfiehlt sich deswegen, dass der Arbeitnehmer bei dem Job bei dem er monatlich mehr verdient die Lohnsteuerklasse 1 angibt und bei dem anderen Job die Lohnsteuerklasse 6. Denn dadurch kann er seinen Lohnsteuervorabzug senken und bekommt in diesem Monat mehr Nettogehalt vom Bruttolohn ausgezahlt.

Die gesamte Steuerlast pro Jahr sinkt damit aber nicht, da bei der Einkommensteuererklärung am Ende des Jahres alle Einkommensarten zusammengezählt werden und daraus die jährliche Einkommensteuer berechnet wird.

Arbeitnehmer rechtssicher über InStaff buchen


Die InStaff & Jobs Gmbh vermittelt Hostessen, Promoter, Eventkräfte und sonstige Aushilfskräfte in ganz Deutschland und Österreich, besonders für temporäre Jobs. InStaff agiert dabei als Arbeitgeber und übernimmt die korrekte Abrechnung, das Qualitätsmanagement und die Einsatzgarantie für das Personal.

30 Fragen / Kommentare


Du musst angemeldet sein, damit du Kommentare schreiben kannst: zur Personal Registrierung


Sally Ann am 08.07. um 14:15 Uhr

Liebes Instaff-Team,
ich bim Studentin und habe einen 450€ Job, allerdings habe ich keine festen Arbeitszeiten, da die Dienste immer von Woche zu Woche eingeteilt werden, und ich komme auch meistens nicht auf 450€/Monat, sondern verdiene etwas weniger. Außerdem bin ich für diesen Job von der Lohnsteuer befreit. Ich habe bei Instaff Steuerklasse 6 eingegeben, aber könnte ich nicht auch Steuerklasse 1 angeben?
Vielen Dank für die Antwort!

InStaff am 10.07. um 19:04 Uhr

Hallo Sally Ann,
wenn du derzeit auf Minijobbasis angestellt bist und dort pauschal besteuert wirst, also keine Abgaben zu zahlen hast, dann kannst du auch bei uns in Steuerklasse 1 abgerechnet werden. Wenn sich deine Arbeitszeiten von Woche zu Woche ändern, dann achte bitte darauf, dass du dich nur auf Jobangebote bewirbst, bei denen du dir zu 100 % sicher sein kannst, dass du diese auch zu dem Termin ausführen kannst.
Viele Grüße - Dein InStaff Team

Jennifer am 07.07. um 13:49 Uhr

Liebes Instaff Team,
ich bin Studentin und mache zur Zeit ein Praktikum für 6-Monate (Vollzeit 40 Stunden die Woche, kein Pflichtpraktikum).
Kann ich nebenher an den Wochenenden mal einen Gelegenheitsjob über kurzfristige Beschäftigung (70-Tage Regelung) annehmen?
Danke im Voraus!

InStaff am 07.07. um 16:54 Uhr

Hallo Jennifer,
wenn du aktuell noch als Studentin eingeschrieben bist und ein Pflichtpraktikum absolvierst, dann kannst du trotzdem noch nebenher Kurzfristige Beschäftigungen über InStaff annehmen. Da du sicherlich bei deinem Praktikum auch vergütet und in Steuerklasse 1 abgerechnet wirst, müsstest du in deinem InStaff Profil Steuerklasse 6 zur Abrechnung angeben. Dann wird es auch zu keinen Problemen mit dem Finanzamt kommen.
Liebe Grüße - Dein InStaff Team

Jennifer am 07.07. um 13:49 Uhr

Und habe ich dadurch eine andere Steuerklasse als die Klasse 1?

Antanina am 30.06. um 10:53 Uhr

ich bin in Österreich beim AMS gemeldet und darf monatlich bis 450.- geringfügig dazu verdienen. Dafür bezahle ich keine Soz. Vers. und keine Lohnsteuer. Bei meinen Gelegenheitsjobs lege ich eine Honorarnote. Wie viele Tage ich im Jahr so arbeite spielt bei uns in A keine Rolle. Wie kann ich also bei ihnen abrechnen ? Danke im Voraus

InStaff am 30.06. um 12:37 Uhr

Hallo Antanina,
wenn du derzeit in Österreich gemeldet bist, dann kannst du leider aktuell keine Jobs über InStaff's Plattform durchführen. Um Kurzfristige Beschäftigungen annehmen zu können, muss man in Deutschland gemeldet sein, also einen Wohnsitz in Deutschland haben, damit die Abrechnung auch richtig erfolgen kann. Ich nehme deinen Namen gerne in eine Liste auf und sobald wir unser Unternehmen auf Österreich ausgeweitet haben und österreichische Jobber beschäftigen können, melden wir uns direkt bei dir.
Viele Grüße und ein schönes Wochenende wünscht dir - Dein InStaff Team

Zoë am 16.06. um 20:35 Uhr

Hey liebes InStaff-Team,
Ich habe momentan zwei kurzfristige Beschäftigungen und ich weiß bereits, dass die gearbeiteten Tage bei so einer Situation dann aufaddieren muss damit man die 70 Tage Grenze nicht überschreitet. Allerdings bin ich mir jetzt unsicher wie das mit den Steuerklassen bei 2 kurzfristigen Beschäftigungen aussieht. Ich hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen. Danke im Vorraus!

InStaff am 19.06. um 10:36 Uhr

Hallo Zoë,
wenn du mehrere kurzfristige Beschäftigungen über unterschiedliche Personalvermittlungen annimmst, dann musst du, wie du bereits richtig erwähnt hast, darauf achten, dass du mit allen kurzfristigen Beschäftigungen innerhalb eines Kalenderjahres nicht mehr als 70 Tage arbeitest. Monatlich kannst du nur bei einem Arbeitgeber in Steuerklasse 1 abgerechnet werden. Daher wäre es ratsam, bei der Agentur, bei der du in einem Monat mehr Jobs durchgeführt hast, Steuerklasse 1 und bei allen anderen Steuerklasse 6 zur Abrechnung anzugeben. Auf mehrere Monate verteilt, kannst du dich bei den verschiedenen Arbeitgebern abwechselnd in Steuerklasse 1 abrechnen lassen. Bei InStaff hast du die erste Woche (1.-7. Monatstag) eines jeden Monats die Möglichkeit deine Steuerklasse selbstständig in deinem Profil anzupassen. Wenn du noch Fragen zur Abrechnung hast oder dir unsicher bist, welche Steuerklasse du bei InStaff angeben sollst, dann melde dich gerne jederzeit bei uns unter der folgenden Rufnummer: +49 30 959 982 660.
Beste Grüße - Dein InStaff Team

Michael am 02.06. um 12:10 Uhr

Hallo liebes Instaff Team,
Ich bin derzeit Student in Leipzig und möchte nun eine kurzfristige Beschäftigung beginnen aber kann mich schlecht mit meinem Arbeitgeber auseinandersetzen. Meine Lage ist folgende: ich würde 2-3 Tage in der Woche arbeiten und auf etwa 15h/Woche kommen. Lohn beträgt 10Euro/h. Der Arbeitsvertrag wird auf 70 Tage im Jahr befristet. Ich hatte vorher noch kein kurzfristiges Beschäftigungsverhältnis. Wenn ich alles richtig verstanden habe, bin ich doch mit diesen Voraussetzungen für ein kurzfristiges Verhältnis zugelassen. Leider sieht das mein zukünftiger Chef anders und möchte nicht als kurzfristigen Angestellten anstellen. Können sie mich in dem Sinne kurz aufklären und mir weiterhelfen? Mein Arbeitgeber meinte, dass ich bei dieser Stundenzahl pro Woche und dem entsprechenden Entgelt nicht als kurzfristige Kraft zulässig bin. Ich dachte aber, dass diese Faktoren darauf keinen Einfluss haben? Ich freue mich über ihre Antwort.

InStaff am 02.06. um 15:03 Uhr

Hallo Michael,
vielen Dank für deine Frage bezüglich kurzfristiger Beschäftigungen. Leider dürfen und können wir dir in diesem Fall keine arbeitsrechtliche Auskunft geben, da es sich nicht um das Annehmen von Jobs über InStaffs Plattform handelt. Bitte wende dich an deinen Arbeitgeber. Im Gesetz bezüglich kurzfristiger Beschäftigungen kannst du ebenfalls weitere Informationen zu der Beschäftigungsart finden.
Viele Grüße - Dein InStaff Team

Saskia am 16.05. um 11:26 Uhr

Hallo liebes Instaff Team, ich bin Studentin und arbeite Teilzeit 20 Stunden in der Woche im Einzelhandel. Darf ich trotzdem an freien Tagen kurzfristige Jobs über Instaff ausführen oder dürfen die 20 Stunden egal ob Teilzeitjob oder kurzfristiger Job nicht überschritten werden?
Lieben Dank im Voraus!

InStaff am 16.05. um 12:06 Uhr

Hallo Saskia,
neben deinem Studium und deinem Teilzeitjob kannst du auch kurzfristige Beschäftigungen ausüben. Du müsstest in dem Fall aber bei uns in der Steuerklasse 6 abgerechnet werden, da die kurzfristige Beschäftigung damit deine Zweitbeschäftigung darstellen würde.
Viele Grüße - Dein InStaff Team

Laura am 15.05. um 13:49 Uhr

Hallo Liebes InStaff Team,
Ich habe seit dem 1.04.2017 zusätzlich zu meinem vollzeit Stdium noch einen Minijob auf 450 euro basis.
Bisher habe ich bei instaff nur meine immatrikulatiuonsbestätigung als nachweis für die steuer hochgeladen da ih ja praktisch hauptberuflich studentin bin und den 450 euro job nur nebenher mache habe ichweiterhin isteuerklasse 1 angegeben. Mein Arbeitgeber hat für mich auch einen Steuerbefreiungsantrag einegericht gehabt den muste ich ausfpllen und abgeben und er hat diesen übermkttelt da stand drin das ich auch wenn ich noch einen zweiten 450 euro job annehme weiterhin steuerfrei wäre.
Nun ist meine Frage muss ich meinen 450 euro vertrag sowie den berfreiungsnachweis auch hier bei InStaff hochladen zusätzlich zu meiner haupttätigkeit als studentin und bleibe ich weiterhin auf Steuerklasse 1 bei instaff da ich ja bei den 450 euro befreit bin? Und darf ich zusätzlich zum studium und dem Steuerbefreiten minijob noch über Instaff arbeiten ?
LG und vielen Dank schonmal Laura Liebegut

InStaff am 15.05. um 16:40 Uhr

Hallo Laura,
dein Vollzeitstudium gilt als deine Hauptbeschäftigung, weshalb es in diesem Fall reicht, wenn du eine Immatrikulationsbescheinigung in deinem Profil als Nachweis hochlädst. Diesen Nachweis benötigen wir, um dem Gesetzgeber vorweisen zu können, dass du mit deiner Hauptbeschäftigung rechtlich gesehen kurzfristige Beschäftigungen annehmen darfst.
Wenn du bei deinem Minijob pauschal besteuert wirst, also keine Sozialabgaben zu zahlen hast, kannst du auch bei den kurzfristigen Beschäftigungen über InStaff in Steuerklasse 1 abgerechnet werden.
Viele Grüße - Dein InStaff Team

Marla am 15.05. um 13:36 Uhr

Liebe InStaff-Team,
wie und wann genau bekomme ich denn die Abzüge wieder?
LG
Marla

InStaff am 15.05. um 16:19 Uhr

Hallo Maria,
wenn dir Lohnsteuer abgezogen wird, kannst du dir diese im Rahmen der Einkommenssteuererklärung im nächsten Jahr vom Finanzamt wieder holen.
Viele Grüße - Dein InStaff Team

Louisa am 03.05. um 14:00 Uhr

Liebes InStaff-Team,
Ich bin aktuell Vollzeitstudentin und dachte daher daran, in meinem Profil die Steuerklasse 1 anzugeben. Im Sommer bin ich dann allerdings fertig und werde dann auch vollzeit arbeiten. Kann ich meine Steuerklasse dann noch einmal ändern?

InStaff am 03.05. um 14:18 Uhr

Hallo Lousia,
ja, sobald du einen anderen Job hast, musst du von da an in deinem Profil die Steuerklasse auf 6 ändern.
Liebe Grüße - Dein InStaff Team

Binafsha am 01.05. um 11:27 Uhr

Hallo, ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Momentan arbeite ich nicht und habe Steuerklasse V, weil mein Mann als Hauptverdiener Steuerklasse III hat. In InStaff System gibt es keine Möglichkeit, die Steuerklasse V zu wählen. Daher musste ich dann die Option der Steuerklasse I auswählen. Da ich bis zum Ende dieses Jahres vor allem mit meinem Studium mich beschäftigen soll, könnte ich nur ab und zu die mir geeigneten Verträge von InStaff annehmen. Das heißt, ich habe nicht vor, bei anderem Unternehmen nebenbei zu beschäftigen. Wenn ich mich nur bei InStaff beschäftige, bleibt dann die Steuerklasse V bei mir? Oder?

InStaff am 02.05. um 12:13 Uhr

Hallo Binafsha,
wir bieten die Steuerklasse V (bzw. Steuerklasse 5) aktuell im Profil nicht zur Auswahl an, weil diese selten vorkommt und zu oft Fragen aufgeworfen hat. Du kannst aber Telefoninterview angeben, dass du die Steuerklasse V hast und wir werden dich dann auf Steuerklasse V abrechnen.
Liebe Grüße - Dein InStaff Team

Franziska am 27.04. um 19:49 Uhr

Hallo,
als Schülerin hat für meinen 450€-Job bisher die Angabe meiner Steueridentifikationsnummer gereicht und ich bin bisher auch keiner Steuerklasse zugeordnet (soweit die Information die ich habe). Kann ich dennoch für InStaff arbeiten? Und wenn ja, wo kann ich die nötigen Unterlagen erfragen?
Danke und mit freundlichen Grüßen
Franziska

InStaff am 27.04. um 20:39 Uhr

Hallo Franziska,
wenn du keinen anderen Job gerade hast, dann kannst du bei InStaff die Steuerklasse 1 wählen. Aber wenn du gerade noch einen anderen Job hast (z.B. einen 450 EUR Minijob) dann wähle bitte in deinem Profil die Steuerklasse 6 aus.
Deine Sozialversicherungsnummer erfährst du von deiner Krankenkasse.
Die restlichen Angaben (deine Kontodaten für die Lohnüberweiseung, deine Religion für die Kirchensteuer, etc.) solltest du selbst wissen.
Liebe Grüße - Dein InStaff Team

Claudia am 14.04. um 18:13 Uhr

Hallo,
darf man eigentlich einen Werkstudenten Job ausführen und nebenbei als über 70 Tage Regelung arbeiten?
Werkstudenten werden ja auch in der Regel anders abgerechnet als Minijobber?
Vielen Dank und Grüße
Claudia

InStaff am 14.04. um 18:21 Uhr

Hallo Claudia,
ja, du darfst als Werkstudentin arbeiten und nebenbei für einen anderen Arbeitgeber als Kurzfristig Beschäftigte (70 Tage pro Jahr) arbeiten.
Die Arbeitstage als Werkstudentin zählen auch nicht zu den 70 Tagen hinzu. Das heißt, du kannst beliebig viele Tage im im Jahr als Werkstudentin arbeiten und zusätzlich bis 70 Tage pro Jahr als Kurzfristig Beschäftigte.
Beste Grüße
Dein InStaff Team

Xenia am 19.07. um 14:05 Uhr

Ich bin gerade in einer ähnlichen Situation... da man ja als Werkstudent auch Steuer-/Sozialabgabenbefreit ist, wenn man max 20 Std die Woche arbeitet, aber in den Semesterferien viel mehr arbeiten darf.. welche Steuerklasse muss man dann angeben, wenn man in den Ferien zusätzl. zum Werkstudentenjob noch eine kurzfristige Beschägtigg ausübt? LG Xenia

Sandra am 22.03. um 11:39 Uhr

Hallo,
da ich neben der Beschäftigung bei InStaff noch einen 450-Euro Minijob habe, bin nun (trotz der FAQ) verwirrt: bei welchem gebe ich Steuerklasse 1 bzw. Steuerklasse 6 an? Danke für die Aufklärung!
Mit freundlichen Grüßen,
Sandra Schmidt

InStaff am 22.03. um 13:40 Uhr

Hallo Sandra,
da du bei deinem 450-Euro Minijob ein festes Einkommen hast, empfehlen wir dir für diesen Arbeitgeber die Steuerklasse 1 anzugeben und bei InStaff dann die Steuerklasse 6.
Somit zahlst du etwas weniger Vorsteuer für deinen 450-Euro Minijob und etwas mehr Vorsteuer für deine Jobs bei InStaff. Und am Ende des Jahres kannst du im Rahmen der Einkommenssteuererklärung ja eh deine gezahlten Steuern wiederbekommen, wenn du weniger als ca. 9.000 EUR pro Jahr verdienst.
Beste Grüße
Dein InStaff Team

Maren Jana am 04.03. um 19:31 Uhr

Hallo,
ich frage mich ob es für mich möglich ist eine kurzfristige Beschäftigung anzumelden. Ich arbeite noch bis 30.06. Vollzeit, daher muss ich mich aber diesen Monat arbeitssuchend melden. Ab Mitte August werde ich in Amerika sein um dort auf eine Schule zu gehen. Da in den Infos steht, dass man zwischen Schule und Studium eine kurzfristige Beschäftigung anmelden kann, als Arbeitssuchenden allerdings nicht, bin ich nun nicht sicher ob ich über Instaff nun die Möglichkeit habe Geld zu verdienen oder nicht.
Freundliche Grüße
Maren Herrmann

InStaff am 04.03. um 19:49 Uhr

Hallo Maren,
wenn du jetzt gerade eine Vollzeitstelle bis zum 30.06.2017 hast, dann darfst du auch bis zum 30.06.2017 nebenher als Kurzfristig Beschäftigte arbeiten.
Es ist unerheblich, dass du dich jetzt "vorab" zum 01.07.2017 als arbeitssuchend gemeldet hast.
Beste Grüße
Dein InStaff Team

 

Ansprechpartner für Rückfragen

Marco Reinhardt: Ansprechpartner für Arbeitgeber

Marco Reinhardt
Ansprechpartner für Arbeitgeber

Bei Fragen zur Personalbuchung oder speziellen Anforderungen können Sie sich gerne an mich wenden.

marco.reinhardt@instaff.jobs

Ansprechpartner für Personal

Anika Behrens
Ansprechpartnerin für Arbeitnehmer

Bei Rückfragen zum Personalprofil, den Jobs oder der Online Bewerbung, könnt ihr mich gerne kontaktieren.

anika.behrens@instaff.jobs

InStaff Logo

InStaff & Jobs GmbH

Die InStaff & Jobs GmbH vermittelt kurzfristig Beschäftigte Mitarbeiter wie z.B. Messehostessen, Eventhelfer, Catering Personal, Aushilfen & Promoter in ganz Deutschland.

Kontaktformular