Ihr seid auf der Suche nach einer Möglichkeit kostenlos an professionelle Bilder zu kommen?
Gerade als Modelhostess sind professionelle Bilder meistens Voraussetzung, diese könnt ihr
selbstverständlich in eurem InStaff Profil nutzen.
Wir haben euch hier die wichtigsten Informationen
zum Thema TFP Shootings bereitgestellt, des Weiteren gibt es
eine TFP Vertrag Vorlage.
Von der Planung bis hin zur Nutzung findet ihr hier alle relevanten
Informationen, um professionelle Model Bilder von euch machen zu lassen.
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Was ist ein TFP Shooting?
Ein TFP Shooting (Time for Print) ist ein Fotoshooting, bei dem Model und Fotograf ohne Bezahlung zusammenarbeiten. Beide erhalten im Gegenzug die entstandenen Bilder zur eigenen Nutzung, z.B. für Portfolio, Sedcard oder Social Media. Heutzutage bekommt das Fotomodel die Abzüge immer häufiger in digitaler Form (z.B. auf CD).
Shootings auf TFP Basis finden sowohl auf Amateurebene als auch im professionellen Bereich statt. Es gibt viele Online-Plattformen über die Models und Fotografen Shootings vereinbaren können. Bei unseren 5 Tipps für euch, welche ihr weiter unten findet, findet ihr eine gute Online-Plattform.
Shootings auf TFP Basis sind für dich als Model kostenlos, als auch der Fotograf muss nicht zahlen. Beide Parteien sind daran interessiert tolle Bilder entstehen zu lassen und tragen anfallende Kosten (Anfahrt, Ausrüstung, Outfits oder Makeup) selbst. Das Model kann die Ergebnisse für sich nutzen. Gerade für Einsteiger-Models sind TFP Shootings eine tolle Möglichkeit Shooting-Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig gute Bilder zu bekommen. Fotografen können die Möglichkeit nutzen, etwas experimenteller zu arbeiten und sich auch weiterzuentwickeln.
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Wieso sollte ich Shootings als (Model-)Hostess in Betracht ziehen?
Nun zu aller erst sind Shootings auf TFP Basis eine tolle Möglichkeit kostenfrei an gute Bilder zu kommen. Anders als bei anderen Shootings oder Fototerminen in einem Fachgeschäft muss man nicht für die Arbeitsleistung des Fotografen bezahlen. Gerade als Modelhostess sind sehr gute Bilder von Vorteil, denn der erste Eindruck zählt. Und mit tollen Bildern erwirkt man einen ganz anderen ersten Eindruck als mit Bildern von schlechter Qualität. Die Aufnahmen können die Sedcard des Models aufwerten, die Sedcard ist eine Art Visitenkarte von euch.
Mit dieser kann man sich bei Agenturen oder direkt bei Fotografen bewerben. Die Sedcard sollte euch in verschiedenen Aufnahmesituationen darstellen mit verschiedenen Stylings. Denkt auch an natürliche Bilder, diese machen euch authentischer.
Die Sedcard ist keine zwingende Voraussetzung um für Shootings gebucht zu werden, allerdings ist es ein übersichtliches Instrument um euch bei Agenturen oder Fotografen zu bewerben bzw. vorzustellen.
Auch bei InStaff habt ihr die Möglichkeit eine Sedcard zu erstellen. Hier ein Beispiel:
Beispiel einer Sedcard
Worauf sollte man bei Shootings auf TFP Basis achten?
1. Auswahl des Fotografen und der LocationFotografen gibt es heutzutage wie Sand am Meer. Die Berufsbezeichnung „Fototgraf“ ist nicht geschützt, demnach darf sich jeder der Bilder macht als Fotograf bezeichnen. Bei der Auswahl des Fotografen solltet ihr das von ihm zur Verfügung gestellt Bildmaterial begutachten. Ein professioneller Fotograf besitzt heutzutage immer eine Internetpräsenz, bestenfalls einer eigenen Webseite. Die Aufnahmen geben euch einen ersten Eindruck, wie der Fotograf arbeitet. Die Bilder sollten professionell aufgenommen worden sein, und nicht allzu stark bearbeitet wirken. Natürlich ist das alles Geschmackssache, aber gerade als Model Hostess sind natürliche Bilder von euch ein guter Einstieg.
Die Location sollte so gewählt sein, dass ihr euch damit wohlfühlt. Wenn es das erste gemeinsame Shooting ist, könnt ihr auch gerne einen Freund oder eine Freundin mitnehmen. Da ist euch niemand böse. Bestenfalls hat der Fotograf ein professionell eingerichtetes Fotostudio.
2. Vorbereitung
Hier erklären wir euch kurz wie man sich am besten auf das gemeinsame TFP Shooting vorbereitet.
An sich gibt es hier nur ein paar Sachen zu beachten. Generell ist es wichtig, dass alle Rahmendaten
im Vorfeld geklärt worden sind. Das bedeutet genauer Ort, feste Uhrzeit und natürlich eine vorherige
Absprache wie das Shooting ungefähr ablaufen soll. An diesem Punkt ist es wichtig, dass beide Parteien
ihre Wünsche mitteilen. Und dem entsprechend auch was das Model NICHT möchte.
Bezüglich des Stylings kommt es darauf an, ob eine Visagistin bereitsteht oder nicht. Eine Visagistin,
welche euch vor Ort stylt, ist nicht immer gegeben. Falls nicht, sollte mit dem Fotografen abgesprochen werden wie das Makeup und die Haare aussehen sollen.
Wenn eine Visagistin euch vor Ort schick macht am besten total ungestylt zum Shooting erscheinen. ☺
3. Vertrag
Achtet darauf, dass der Fotograf einen Vertrag mit euch aufsetzt. Falls dies nicht der Fall sein sollte,
sprecht den Fotografen aktiv im Vorfeld darauf an. Bei so gut wie allen TFP Shootings werden im Vorfeld
oder nach dem Shooting ein Vertrag aufgesetzt.
Für Fragen diesbezüglich könnt ihr uns auch gerne schreiben.
Entstandene Aufnahme bei einem TFP Shooting
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Bildrechte beim TFP Shooting: Urheberrecht und das Recht an den entstandenen Bildern
1. Bildrechte Model
Das Recht des Models zur Nutzung der entstandenen Bilder sollten im Umfang vertraglich geregelt
werden. Der Fotograf bleibt die ganze Zeit über Urheber und verteilt lediglich Nutzungsrechte an das
Model. Üblich ist es die Nutzung des Models zum Zweck der Eigenwerbung zu gestatten. Das bedeutet
praktisch ihr dürft die Bilder für eure Zwecke nutzen. Die beinhaltet zum Beispiel die Veröffentlichung
auf Social Media Plattformen. Des Weiteren könnte ihr die Bilder mit in eure Sedcard aufnehmen oder
euch mit dem entstandenen Bildmaterial direkt für Agenturen o.ä. bewerben.
Möchtet ihr die Bilder über diese Zwecke hinaus nutzen klärt das im Vorfeld direkt mit dem Fotografen
ab. Achtet bei der Nutzung der Bilder auch darauf, den Namen des Fotografen deutlich zu erwähnen.
Wichtig und nicht zu vergessen: Wenn ihr noch minderjährig seid, so wird der Vertrag erst mit
Unterschrift eines Elternteils und des Models wirksam.
2. Urheberrechte Fotograf
Der Fotograf hat die Bilder „geschaffen“ und besitzt demnach auch die Urheberrechte an den
Ergebnissen. Genau wie das Model hat auch der Fotograf Rechte an der Nutzung der Bilder.
Wichtig ist hier die vertragliche Regelung, welche die Nutzung des Fotografen im Umfang bestimmt.
So sollte sowohl vereinbart werden in welchem Kontext die Bilder veröffentlicht werden dürfen und
über welches Medium. Je genauer der Umfang der Nutzung beschrieben wird, desto weniger Streit kann
es im Nachhinein zwischen euch und dem Fotografen geben.
So wie ihr hat auch der Fotograf Interesse die Bilder als Eigenwerbung zu nutzen, das bedeutet,
dass er die Fotos z.B. auch auf der eigenen Homepage veröffentlicht.
Ausgeschlossen ist in der
Regel die kommerzielle Nutzung durch den Fotografen. Beispiele für eine kommerzielle Nutzung:
- Partyflyer
- E-Mail Werbung
- Werbeanzeigen
- Fernsehspots
- Bannerwerbung
Allgemein: Alles aus dem Bereich "Werbung" ist kommerzielle Nutzung.
Weitere Aufnahme bei einem TFP Shooting
Model Hostess Cécile
Tipps für ein erfolgreiches TFP Shooting
- Auf der Suche nach Fotografen? model-kartei.de
- Vorher immer die Internetpräsenz des Fotografen checken!
- Im Vorfeld darüber einigen ob: 1. Akt 2. Teilakt oder 3. bedeckt
- Immer ein Handy dabei haben und, falls ihr euch unwohl fühlt, dann sofort abbrechen.
- Begleitperson mitnehmen, wenn es das erste Shooting ist. Es gibt auch schwarze Schafe.
Model Hostess bei InStaff werden
Wir sind keine klassische Model Agentur, aber wir bieten immer wieder Modelhostess Jobs auf Messen & Kongressen an. Wir freuen uns über deine Anmeldung, wenn du Interesse an Modelhostess Jobs hast.
Häufige Fragen zum TFP Shooting
TFP steht für „Time for Print“. Bei einem TFP Shooting arbeiten Fotograf und Model ohne Bezahlung zusammen. Statt eines Honorars erhalten beide die entstandenen Bilder und dürfen diese für ihr Portfolio, ihre Sedcard oder für Social Media nutzen.
In den meisten Fällen sind TFP Shootings kostenlos, da weder das Model noch der Fotograf eine Bezahlung erhält. Beide Seiten profitieren von den entstandenen Bildern und können diese für ihre eigene Präsentation oder Eigenwerbung nutzen.
TFP Shootings sind besonders für Einsteiger-Models und Fotografen interessant, die ihr Portfolio erweitern möchten. Models können damit ihre Sedcard aufbauen, während Fotografen neue Ideen, Lichtsettings oder Bildstile ausprobieren können.
Ein TFP Vertrag ist sehr empfehlenswert, auch wenn viele Shootings informell organisiert werden. In einem solchen Vertrag wird festgelegt, wie die entstandenen Bilder genutzt werden dürfen, ob der Name des Fotografen genannt werden muss und ob eine kommerzielle Nutzung erlaubt ist.
Die kommerzielle Nutzung von Bildern aus einem TFP Shooting ist normalerweise nicht automatisch erlaubt. Häufig dürfen die Fotos nur für Portfolio, Sedcard oder Social Media verwendet werden. Wenn eine kommerzielle Nutzung geplant ist, sollte dies im Vorfeld ausdrücklich im Vertrag geregelt werden.
Fotografen für ein TFP Shooting lassen sich häufig über Fotografie-Communitys, Model-Plattformen oder soziale Netzwerke finden. Viele Models und Fotografen vernetzen sich beispielsweise über Instagram oder spezielle Plattformen für Fotografie, um gemeinsame Projekte zu planen.
Eine gute Vorbereitung kann entscheidend für den Erfolg eines Shootings sein. Dazu gehört, dass Location, Outfit und Styling vorher abgestimmt werden. Außerdem sollten beide Seiten klären, welche Art von Bildern entstehen soll und wie die Fotos später verwendet werden dürfen.